Über uns

Ein Problem einmal sehen und darüber nachdenken, dann muss aber etwas passieren.

Am 01. Jänner 2019 erzählte mir mein Mann Thomas Kraus (Elektrotechniker) von einem Zeitungsartikel.

2/3 der Insekten seien in den letzten Jahren verschwunden und daher viele Vögel schlicht weg verhungert. Puh das saß – es schien als wäre es schleichend passiert. Aber ist es das? Oder haben wir es einfach ignoriert?

Seit wir Eltern von einer wilden Hummel sind, sind wir sensibler wenn es um das Thema geht „wie hinterlassen wir der nächsten Generation unsere Erde“.

Wir besitzen selber Äcker haben diese aber seit Jahren verpachtet.

Lass uns einen Acker aus der Pacht nehmen und eine Blumenwiese pflanzen bot mir mein Mann an. Wir erzählten Freunden und Familie davon und plötzlich begann der Stein ins Rollen zu kommen. Immer mehr Leute wollten mitmachen.

Die Wochen vergingen und wir tauchten immer mehr in die Thematik ein. Das bedrückende Gefühl, NUR einen Acker anzubauen wurde immer heftiger. Sich umdrehen und nicht weiter zu machen stand plötzlich nicht mehr zur Debatte.

Wir müssen die breite Masse erreichen um wirklich etwas zu bewirken.  

Mein Mann und ich haben eine Leidenschaft entwickelt, Abläufe, Firmen, Politik, … zu Durchleuchten zu besprechen, darüber zu diskutieren und dabei oftmals ins endlose zu schweifen.

Beim Thema Blumenwiese konnte man es drehen und wenden wir man möchte. Es kommt immer etwas Gutes dabei raus. 

Wir beschlossen für uns selber unsere Ideen aufs Papier zu bringen um zu schauen, was daraus wird.

Was soll ich sagen, wir bringen noch immer täglich neue Ideen zu Blatt…

Aber nicht nur wir arbeiten unermüdlich an Verbesserungen und an der Umsetzung unseres Vorhabens. Bauern, Imker, Politiker, Biologen, Fotografen, Organisationen, Institutionen und vor allem Privatpersonen helfen uns voranzukommen.   

Der Anbau war ein großartiger Moment, noch Tage danach starrten wir ständig aufs Handy und verfolgten den Wetterbericht. Erstmals konnten wir uns in die Situation eines Landwirts versetzten. Wird es frieren, ausreichend regnen, keimt das Saatgut, wie sieht das Resultat aus, wann kommt der nächste Regen und wann hört es auf zu regnen. Für uns quasi neuer Gesprächsstoff.

Eine Redakteurin einer lokalen Zeitung bot uns an, das Projekt ein Jahr lang redaktionell zu begleiten. Was uns sehr ehrte und uns erstmals abschätzen lies, dass es auch andere interessiert und wir, Freunde und Familie nicht alleine Besitzer von Millionen Blumen bleiben.

Ich habe jahrelang bei verschiedensten Medien gearbeitet und war in den letzten 10 Jahren in einem Großhandel für Souvenirartikel beschäftigt. Wie ein Projekt/Produkt am Ende aussehen und wirken soll weiß ich also. Ob ich es schaffe den Menschen klar zu machen wie wichtig, sinnvoll und schön es ist Meine Blumenwiese zu unterstützen, zeigt dein nächster Klick.

Lebensmotto: Sei Dir Dein eigenes Vorbild