Über uns

Warum wir Ackerflächen wieder Summen lassen...

Am 01. Jänner 2019 erzählte mir mein Mann Thomas Kraus (Elektrotechniker) von einem Zeitungsartikel.

2/3 der Insekten seien in den letzten Jahren verschwunden und daher mehr als 50% der Vögel schlicht weg verhungert. Puh das saß – es schien als wäre es schleichend passiert. Aber ist es das? Oder haben wir es einfach ignoriert?

Fakt ist, es bleibt keine Zeit. Gibt es keine Insekten mehr - gibt es auch nicht mehr ausreichend Nahrung für uns. Die Bestäuber Leistung von Insekten wird jährlich auf 500 Milliarden Euro geschätzt und wird weiter steigen. Natürliche Schädlingsbekämpfer werden eliminiert was zur Auswirkung den Einsatz von chemischen Schädlingsbekämpfern hat – und das Rad dreht sich weiter.

Seit wir Eltern von einer wilden Hummel sind, sind wir sensibler, wenn es um das Thema geht „Wie hinterlassen wir der nächsten Generation unsere Erde?“

Wir besitzen selber Äcker haben diese aber seit Jahren verpachtet.

Lass uns einen Acker aus der Pacht nehmen und eine Blumenwiese pflanzen schlug mein Mann vor. Wir erzählten Freunden und Familie davon und plötzlich begann der Stein ins Rollen zu kommen. Immer mehr Leute wollten mitmachen.

Die Wochen vergingen und wir tauchten immer mehr in die Thematik ein. Das bedrückende Gefühl NUR einen Acker anzubauen wurde immer heftiger. Sich umdrehen und nicht weiter zu machen stand nicht zur Debatte.

Um mit "Meine Blumenwiese" wirklich etwas zu bewirken, müssen wir die breite Masse erreichen.  

Wir beschlossen für uns selber unsere Ideen aufs Papier zu bringen um zu schauen, was daraus wird.

Was soll ich sagen, wir bringen noch immer täglich neue Ideen zu Blatt…

Aber nicht nur wir arbeiten unermüdlich an Verbesserungen und an der Umsetzung unseres Vorhabens. Bauern, Imker, Politiker, Biologen, Fotografen, Organisationen, Institutionen und vor allem Privatpersonen helfen uns voranzukommen.   

Der Anbau war ein großartiger Moment, noch Tage danach verfolgten wir ständig den Wetterbericht. Erstmals konnten wir uns in die Situation eines Landwirts versetzten. Wird es nochmals frieren, ausreichend regnen, keimt das Saatgut, wie sieht das Resultat aus, wann kommt der nächste Regen und wann hört es auf zu regnen. Für uns quasi neuer Gesprächsstoff.

Eine Redakteurin einer lokalen Zeitung bot uns an, das Projekt ein Jahr lang zu begleiten. Es ehrte uns sehr und ließ uns erstmals abschätzen, dass es auch andere interessiert und wir, Freunde und Familie nicht alleine Besitzer von Millionen Blumen bleiben.

Ich habe jahrelang bei verschiedensten Medien gearbeitet und war in den letzten 10 Jahren in einem Großhandel für Souvenirartikel beschäftigt. Wie ein Projekt/Produkt am Ende aussehen bzw. wirken soll, weiß ich also. Ob ich es schaffe, den Menschen klar zu machen, wie wichtig, sinnvoll und schön es ist Blumenwiesen zu pflanzen, zeigt Dein nächster Klick.

Mein Lebensmotto: Sei Dir Dein eigenes Vorbild!